Die Robbe Williams

Der eine oder andere wird schon mitbekommen haben, dass es uns in regelmäßigen Abständen immer wieder an die Ost- und Nordsee zieht. Die Meere liegen zwar für einen Hamburger nicht gerade vor der Haustür aber sie sind zumindest so nah dran, dass man immer mal wieder das Gefühl hat, man müsste dort mal wieder hin. Neben Wellen, Wind, Dünen, Sand und endlosem Horizont habe ich im Laufe der Jahre vor allem die Meeresbewohner lieben gelernt. Als das erste mal eine Robbe ihren Kopf in direkter Nähe aus dem Wasser streckte, war das ein einmaliger Moment, den ich niemals vergesse. Wir nannten sie damals Robbe Williams und seither freue ich mich über jede Robbe und jeden Seehund, den ich sehe.
So war es naheliegend, dass wir bei unserem letzten Dänemark Trip bei trübem Wetter einen Ausflug ins Ozeanarium von Hirtshals machten, um uns die Meerestiere der Nordsee mal aus nächster Nähe anzusehen. Das wir bei einem Spaziergang am nächsten Tag nochmal Robben in freier Wildbahn zu Gesicht bekamen war dann umso schöner.

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