Fixed mit dem Rad nach Lüneburg

Als wir eine Einladung von Freunden erhielten doch mal in ihrem Häuschen auf dem Deich bei Lüneburg vorbei zu schauen, war ich zunächst gar nicht so begeistert. Zu viel hatte ich im Moment zu tun, als dass ich gerne Zeit im Zug verbringen wollte, um auf entspannt ein Kaffeekränzchen zu halten, bei dem man alles andere als entspannt ist, weil der Kopf pausenlos um Termine und Deadlines kreist.

Aber dann kam mir die entscheidende Idee: Wir fahren mit dem Rad. Wollte ich sowieso mal machen, eine Radtour, die ein bisschen länger ist, als von zuhause ins Büro. Ausserdem spart man sich das Geld für das Zugticket und fährt man Rad ist eben der Weg schon Teil des Abenteuers und es geht keinerlei Zeit verloren. Ich verliere nämlich nicht sehr gerne Zeit und ich liebe es so viele Fliegen wie möglich mit einer Klappe zu schlagen, falls mir diese barbarische Metapher kurz erlaubt wäre. Ich bringe äusserst selten Insekten um. Aber zurück zum Thema, wir machten uns also mit unseren Fixies auf den Weg nach Lüneburg.

Eine Radtour von Hamburg nach Barförde bei Lüneburg

Wir begannen die Reise erstmal mit dem besten Kaffee in Hamburg, den man in der Sternstraße bei Less Political bekommt.
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Dann noch schnell den Weg merken und ab ging die Fahrt. Durch den alten Elbtunnel, quer durch Wilhelmsburg und dann an der Elbe entlang bis nach Barförde, wo der Käsekuchen auf uns wartete.

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Ein super Zwischenstopp fanden wir in einem Ort namens Over. Ein Kohlrabi aus dem Garten ist ein perfekter Snack auf einer Radtour. Selbstverständlich muss man ein Taschenmesser haben, aber als Abenteurer hat man das natürlich dabei.

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Ein Teil der Streck führte uns ein Stück von der Elbe weg übers Land. Keine Menschenseele begegneten wir dort zwischen den Feldern.

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Nach ca. 3,5 Stunden auf einem Fahrradsattel, waren unser gesamten Körper froh, den Abend am Elbstrand ausklingen zu lassen.

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Die Angler „gingen auf Aal“, aber zu unser Verwunderung ist in diesem Teil der Elbe auch Zander, Welse, Karpfen und Hecht zu finden.

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Unser Tipp für eine Fahrradtour in Norddeutschland: Taschenmesser und Flickzeug nicht vergessen.

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