So nah & so fern

Plötzlich ging alles ganz schnell. Die Pläne nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren scheiterten am Ferienbeginn mehrerer Bundesländer und dem daraus resultierenden Verkehrsaufkommen in Richtung Küste. Für einen Wochenend-Trip im Stau zu stehen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu opfern kam nicht in Frage.

Um 17.30 Uhr verließ ich das Büro, um 18.00 Uhr standen die beiden vor der Tür, ein kurzer Einkauf und dann ab ins Wochenende. Fahrtzeit 28 Minuten.

Den Campingplatz Land an der Elbe hatte Meike ausgesucht. Er versprach das, wonach wir suchten und überraschte uns mit viel mehr, als wir erwarteten. Entspannung, Freiheit, Natur und tolle Tage und Abende unter freiem Himmel direkt am Fluss. Herrlich unkompliziert und wenig spießig für einen deutschen Campingplatz, verbrachten wir die Tage mit Beachball spielen, stehend über’s Wasser fahren, grillen und vor allem rumgammeln. Das hatten wir alle schon länger nicht gemacht und mussten selber darüber lachen, direkt nach dem Frühstück wieder eingeschlafen zu sein. Verrückt, dass man sich in direkter Nähe zur Stadt so weit weg fühlen kann. Naherholung am Stover Strand – manchmal muss man nicht weit fahren!

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